Gribs-Konzept

Konzept mit Gribs

Argumente dafür

2 Argumente für das "Gribs-Konzept"

 

2.1 Arbeitnehmersicht (Argumente dafür)

  1. Der Arbeitsplatz wird sicherer.
  2. Bei Arbeitsplatzverlust steigt die Wahrscheinlichkeit, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, deutlich an.
  3. Freiere Berufs- und Arbeitsplatzwahl.
  4. Momentan geht der Solidaritätsgedanke unter den Arbeitnehmern immer mehr verloren, da die Gefahr, arbeitslos zu werden, sehr groß ist. Dem entsprechend sieht ein immer größer werdender Anteil der Arbeitnehmer zu, dass, wenn entlassen wird, er möglichst - evvtl. auf Kosten des Kollegen - nicht dazu gehört .
  5. Weniger Risiko bei geplanten Investitionen (Haus-, Autokauf etc.).
  6. Mehr Freizeit.
  7. Auch wenn zunächst anscheinend eine Gehaltskürzung in Kauf genommen werden müsste, wird auf lange Sicht das Lohnniveau steigen, da die Arbeitgeber weniger Chancen zum Drücken (bspw. durch der Androhung von Outsourcing etc.) haben.

2.2 Arbeitgebersicht (Argumente dafür)

  1. Ertragssteigerung, da der Kaufmut (und Kaufkraft) der Bevölkerung steigt.
  2. Evtl. Kostenersparnis, da sechs höherqualifizierte Mitarbeiter jeweils ca. fünf Stunden ihrer - wahrscheinlich "niedrigeren" - Arbeit an den neuen Kollegen abgeben, der etwas niedriger entlohnt werden kann. (6AN x 40 WoSt. entsprechen ungefähr 7 AN x 34,8 WoSt.)
  3. Unliebsam gewordene Mitarbeiter klammern sich nicht so extrem an ihren Arbeitsplatz.
  4. Bessere Kapazitätsauslastung, evtl. Vergrößerung der Betriebe.
  5. Besser motivierte Mitarbeiter.
  6. Weniger Konkurrenz durch Schwarzarbeiter.

2.3 Arbeitslosensicht (Argumente dafür)

  1. Freiere Auswahl von Arbeitsplätzen.
  2. Schnelleres Unterkommen.
  3. Höheres Arbeitslosengeld.

2.4 Volkswirtschaftliche Sicht (Argumente dafür)

  1. Florierende Wirtschaft.
  2. Deutlich weniger Arbeitslose.
  3. Niedrigere Lohnnebenkosten.
  4. Die Kräfte könnten verstärkt für andere (tatsächlich vorhandene) Probleme eingesetzt werden.
  5. Allgemein höhere Zufriedenheit.
  6. Weniger Schwarzarbeit, da weniger "Frei-Schaffende" zur Verfügung stehen. Zum Anderen sind die Bürger eher bereit wieder Geld auszugeben.

2.5 Sicht Finanzamt & Sozialversicherungen (Argumente dafür)

  1. Höhere Steuereinnahmen durch gestiegenes Käufervertrauen (mehr MwSt.-Einnahmen).
  2. Sozialämter werden entlastet (Langzeitarbeitslose werden teilw. wieder beschäftigt…).
  3. Evtl. weniger Kranke (Depressionen/Suchtkrankheiten), da Arbeitslose wieder
    einen Sinn finden könnten.

2.6 Gesamtübersicht (Argumente dafür)

  1. Eine gerechte Umsetzung der Arbeitszeitverkürzung, die wir ja effektiv haben! Schließlich wird tatsächlich weniger gearbeitet (statt wie früher 32 Mio. Arbeitnehmer á 40 Wochenstunden, arbeiten momentan - stark vereinfacht ausgedrückt - nur noch 26,5 Mio. Arbeitnehmer, zwar nach wie vor 40 Wochenstunden aber 4,6 Mio. Arbeitnehmer arbeiten 0 Wochenstunden).
  2. Ein in sich stimmiges, alle Bereiche berücksichtigendes Konzept.

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